• 18. - 24. März 2027
  • Messegelände Essen

Andrea Schmitz: Wege zur Harmonie

© Equitana
Reite zu Deiner Freude - diesem Grundsatz folgt Andrea Schmitz. Auch bei ihren Showauftritten geht es ihr mehr um Harmonie als um Perfektion. 

Bar ohne Namen

Entschlossen verweigert sich Savage, der Bar einen Namen zu geben. Stattdessen sind drei klassische Design-Symbole das Logo der Trinkstätte in Dalston: ein gelbes Quadrat, ein rotes Viereck, ein blauer Kreis. Am meisten wurmt den sympathischen Franzosen dabei, dass es kein Gelbes-Dreieck-Emoji gibt. Das erschwert auf komische Weise die Kommunikation. Der Instagram Account lautet: a_bar_with_shapes-for_a_name und anderenorts tauchen die Begriffe ‘Savage Bar’ oder eben ‚Bauhaus Bar‘ auf.

 

Für den BCB bringt Savage nun sein Barkonzept mit und mixt für uns mit Unterstützung von Russian Standard Vodka an der perfekten Bar dazu.

 

 

 

 

Die bekannte Barock- und Showreiterin stellt die Freude an der Partnerschaft zwischen Reiter und Pferd in den Mittelpunkt von Ausbildung und Training. 

Als Pegasus mit weißen Flügeln und fließenden Gewändern oder als barocke Adelige in schwarzem Samt begeistert Andrea Schmitz ihr Publikum. Weit mehr als ihre aufwändigen Kostüme beeindruckt jedoch die Leichtigkeit mit der sich ihre Pferde selbst in schwierigsten Lektionen präsentieren. Grundlage dafür ist die klassisch-barocke Ausbildung, in der Andrea Schmitz die Stärken fördert, statt auf den Schwächen herumzureiten. Sie möchte damit den Spaß der Pferde am gemeinsamen Training erhalten und eine harmonische Partnerschaft mit ihnen eingehen. Die wichtigsten Schritte auf dem Weg dorthin hat sie uns im Gespräch verraten. 

Die Grundlagen

Die Unterschiede zwischen dem klassischen und dem barocken Ausbildungsweg sind für Andrea Schmitz nicht besonders groß. Die gemeinsame Basis ist die Skala der Ausbildung mit Takt, Losgelassenheit, Anlehnung, Schwung, Geraderichten und Versammlung. Diese Richtwerte markieren auch die einzelnen Schritte in der Entwicklung eines barock 

gerittenen Pferdes. “Wir brauchen auch da in den einzelnen Lektionen eine gute Balance zwischen Spannung und Entspannung”, betont Andrea Schmitz. Anders als beim leistungsorientierten Training muss sie jedoch nicht alle Lektionen in möglichst hoher Präzision abfragen. Stattdessen nimmt sie sich die Freiheit, auch mal etwas wegzulassen, was gerade nicht so klappt. 

Die Stärken fördern 

Andrea Schmitz passt Ausbildung und Training individuell auf den Pferdetyp und Charakter an. Dabei versucht sie immer wieder das in den Fokus zu rücken, was dem Pferd leicht fällt und ihm Spaß macht. "Denn wir wünschen uns, dass sie gerne mitmachen." Sie rät, mutig zu sein und auszuprobieren, was geht und gleichzeitig dem Pferd vermitteln, dass es dabei nichts falsch machen kann. “Wenn etwas nicht geht, dann probiere ich eben etwas anderes.” 

Die Schwächen ausgleichen

Wenn etwas nicht gelingt, besteht Andrea Schmitz nicht darauf, sondern fragt zunächst eine Lektion ab, die dem Pferd leicht fällt und kommt später wieder auf die Schwierigkeit zurück. Oder sie gymnastiziert das Pferd weiter, damit es die Lektion irgendwann problemlos umsetzen kann. Spürt sie zu viel Spannung, steigt sie auch schon mal ab und arbeitet vom Boden aus weiter. “Damit schaffe ich eine andere Atmosphäre, denn ich begegne dem Pferd auf Augenhöhe und bin mehr ein Spielpartner.” Die Beziehung zum Pferd und die Freude an der gemeinsamen Bewegung ist für sie wichtiger als die perfekte Lektion. 

Das gesamte Gespräch mit allen Tipps von Andrea Schmitz könnt Ihr Euch auch noch einmal im Video anschauen.