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Bodenarbeit hilft, das Pferd mit leichter Hand zu führen.
5. Oktober 2021, von Dominique Schroller
Die 7 wichtigsten Grundlagen der Bodenarbeit
Mit ein paar einfachen Regeln lässt sich das Pferd auch von unten mit leichter Hand führen und gut gymnastizieren.
1. Immer locker bleiben
Nur nicht ziehen! Sonst kommt die Hinterhand nicht aktiv mit, sondern läuft hinterher. Das Seil darf also leicht durchhängen.
2. Alles Gute kommt von oben
Nur nicht auf den Boden schauen! Haltung annehmen und nach vorne schauen ohne sich zu verkrampfen. Das verbessert auch den Sitz im Sattel.
3. Arbeiten auf Augenhöhe
Dem Pferd beim Führen aber besser nicht direkt in die Augen schauen. Das bremst den Partner aus und sorgt für Verwirrung.
4. Kein Kräftemessen
Weder Gerte noch Druck sind die Mittel der Wahl. Vielmehr geht es um eine gute Partnerschaft sowie die Kommunikation über Körpersprache und feine Signale.
5. Keine Missverständnisse
Der Reiter muss in seiner Körpersprache für das Pferd eindeutig lesbar sein. Wenn eine Übung mal nicht gelingt, sollte er sich zunächst selbst überprüfen. Denn nur, wenn das Pferd die Chance hatte, ihn zu verstehen, kann es die Anweisungen korrekt ausführen.
6. Einfach mal loslassen
Wenn der Reiter sich in der Muskulatur festhält, kann er kaum feine Hilfen heben. Entscheidend ist, die richtige Balance zwischen einer positiven Körperspannung und der nötigen Nachgiebigkeit zu finden.
7. Ganz viel Motivation
Das Lob des Pferdes muss immer innerhalb von 3 Sekunden erfolgen. Das gelingt am besten über ein Stimmkommando.
Mehr zum Thema Bodenarbeit erzählt Trainerin Claudia Münch in unserem neuen Podcast.
Weitere weitere Informationen findet Ihr im Beitrag Was Bodenarbeit wirklich leistet.
Konkrete Übungen haben wir für Einsteiger und Fortgeschrittene ebenfalls zusammen gestellt.
Einen Überblick über die nötige Ausstattung vermitteln unsere Ausrüstungstipps.